BloggerSzene als Vox populi?
Denkste, sagt Gris-Gris in anaximanders Blog. In Bezug auf die in Schweigen und Nichtstun erstarrte Transparency International.
Blogosphäre schlimmer als der Print, das Fernsehen?
Kann schon sein: einer plappert , der andere plappert nach und der Rest käut wieder. Auf diese Weise werden Organisationen, welche die Welt tatsächlicht braucht, eines verzeihlichen Fehlers wegen, totgebloggt oder zumindest ins Schweigen, Ertragen und Hoffen, dass der Kelch bald an ihnen vorübergegangen sein mag, gebloggt.
Gerade versucht sich eine Firma namens Flyerpilot äusserst ungeschickt gegen den Artikel eines Bloggers zur Wehr zu setzen - und schon stürzen sich die Aasgeier - äh, Blogger natürlich, darauf.
Wenn das der Sinn des Gegengewichts zur allgemein immer dürftiger und gleichzeitig heftiger und persönlicher werdenden Berichterstattung der Medien sein soll, dann bleib ich Antiblogger, denn dann ist der Unterschied zwischen Bloggen und der seichten Berichterstattung der Zeitung mit den grossen Buchstaben aufgehoben.
Blogosphäre schlimmer als der Print, das Fernsehen?
Kann schon sein: einer plappert , der andere plappert nach und der Rest käut wieder. Auf diese Weise werden Organisationen, welche die Welt tatsächlicht braucht, eines verzeihlichen Fehlers wegen, totgebloggt oder zumindest ins Schweigen, Ertragen und Hoffen, dass der Kelch bald an ihnen vorübergegangen sein mag, gebloggt.
Gerade versucht sich eine Firma namens Flyerpilot äusserst ungeschickt gegen den Artikel eines Bloggers zur Wehr zu setzen - und schon stürzen sich die Aasgeier - äh, Blogger natürlich, darauf.
Wenn das der Sinn des Gegengewichts zur allgemein immer dürftiger und gleichzeitig heftiger und persönlicher werdenden Berichterstattung der Medien sein soll, dann bleib ich Antiblogger, denn dann ist der Unterschied zwischen Bloggen und der seichten Berichterstattung der Zeitung mit den grossen Buchstaben aufgehoben.
neurotransmitter - 30. Mrz, 15:04
4 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
BloggingTom (Gast) - 30. Mrz, 16:57
Die "Macht" der Blogger, wenn man das mal so ausdrücken darf, besteht ja gerade im gegenseitigen Verlinken, insofern ist ja klar, dass viele Blogs über Fälle berichten, wo Blogger z.B. mit Abmahnungen bedroht werden. Und im Gegensatz zur Zeitung mit den grossen Buchstaben können sich Blogger teure Anwälte meistens nicht leisten und müssten klein beigeben, auch wenn sie im Recht wären. Mit der grossen Verbreitung des Themas in den Blogs wird aber eine Art "Gegendruck" aufgebaut, was der Erledigung des Themas ja nur hilfreich sein kann.
Zugegeben, gerade wenn man sich die neuste Entwicklung im Fall Flyerpilot ansieht, wird klar, dass nicht immer die Firmen die Bösen sind. Offenbar hat die Firma vor den Drohgebärden durchaus anständig um Löschung der Adresse der Geschäftsführerin gebeten - was vom Blogger aber ignoriert wurde. Damit sind wir immerhin mal wieder daran erinnert, zumindest nicht einfach "nachzuplappern", sondern die Fakten, so gut es eben geht, auch selbst zu prüfen...
Zugegeben, gerade wenn man sich die neuste Entwicklung im Fall Flyerpilot ansieht, wird klar, dass nicht immer die Firmen die Bösen sind. Offenbar hat die Firma vor den Drohgebärden durchaus anständig um Löschung der Adresse der Geschäftsführerin gebeten - was vom Blogger aber ignoriert wurde. Damit sind wir immerhin mal wieder daran erinnert, zumindest nicht einfach "nachzuplappern", sondern die Fakten, so gut es eben geht, auch selbst zu prüfen...
anaximander - 30. Mrz, 18:29
BloggingTom
Dass Blogger Druck auf die sich ausbreitende Abmahnwelle respektive deren Urheber (Graffi) ausüben, ist mehr als okay. Was IMHO nicht okay ist, ist das ungeprüfte Nachplappern. Wer sich durch Artikel in Blogs betroffen fühlt, soll das Recht haben, Richtigstellung zu verlangen - ohne dass Blogger einer Horde gleich über ihn herfallen.
Die Energie, die Blogger durchaus aufbringen, sich Gehör zu verschaffen, sollte für Dinge verwendet werden, die sich sonst im Verborgenen - jenseits jeder Berichterstattung - abspielen. Und davon gibt es genug! Ein Grossteil der Presse ist käuflich geworden, berichtet im Sinne eines Veranstalters, PR-Beraters, Marketing-Gurus - und da einzuhaken täte sich tatsächlich lohnen - IMHO
Die Energie, die Blogger durchaus aufbringen, sich Gehör zu verschaffen, sollte für Dinge verwendet werden, die sich sonst im Verborgenen - jenseits jeder Berichterstattung - abspielen. Und davon gibt es genug! Ein Grossteil der Presse ist käuflich geworden, berichtet im Sinne eines Veranstalters, PR-Beraters, Marketing-Gurus - und da einzuhaken täte sich tatsächlich lohnen - IMHO
ovit (Gast) - 30. Mrz, 23:25
das erste mal habe ich wirklich solche geschichten wie euroweb und TI verfolgt. und diese form der vergemeinschaftung ist schon wieder das ende vom ende. blogs berauben sich der vielschichtigkeit und schalten sich gleich. egal wohin man klickt, es springen einen immer die gleichen themen an. und von seiten der blogger wird individuell vielleicht diskutiert auf sachlicher ebene, als außenstehender ist dies allerdings nur ein pöbelnder mob ohne differenzierten inhalt, der einzig und alleine deswegen stark ist, weil sie so viele sind. i'm not a part of this community. und schön, wenn immer mal gegenstimmen hörbar werden.
neurotransmitter - 31. Mrz, 07:31
@ovit
Schade, dass die Blogger es nicht fertig bringen, ihre Kräfte dort einzusetzen, wo sie sie einsetzen könnten: beim Verschweigen von Dingen und Tatsachen durch die Presse. Oder der Käuflichkeit der Presse. Aber davon scheint kein Blogger mehr etwas wissen zu wollen.
Es wird ihnen nie gelingen, sich als Gegenmacht zur Presse zu etablieren, wenn sie einander weiterhin gedankenlos nachplappern.
Leider wird das nicht von den "Betroffenen" gelesen...
Es wird ihnen nie gelingen, sich als Gegenmacht zur Presse zu etablieren, wenn sie einander weiterhin gedankenlos nachplappern.
Leider wird das nicht von den "Betroffenen" gelesen...




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