Causa BR Widmer-Schlumpf
Ein schöner Anblick bietet sich dem Beobachter der Schweizer Politik nicht. Die Wahl der Eveline Widmer-Schlumpf anstelle Blochers, das unbändige Gegröhle und Gekreische der feiernden CVPler, SPler und Grünen... Die Widmer-Schlumpf-Wähler haben nicht begriffen, wie die SVP funktioniert, haben sie schlicht unterschätzt - und sich selber überschätzt.
Eveline Widmer-Schlumpf selber hat einen Interview-Streik eingelegt, sie wollte nicht auffallen, die "Sache" aussitzen... Aber da kam ihr ein Dokumentarfilm dazwischen. Sie sah sich gezwungen, wenigstens dem Tessiner Fernsehen Red und Antwort zu stehen, verplapperte sich, gab zu, dass sie mit Hämmerle ein langes Telefongespräch geführt hatte - ehe sie die Wahl annahm, wurde vom Moderator der Rundschau immer wieder korrigiert - und stand schliesslich mit abgesägten Hosen da, als jemand, der es mit der Wahrheit so genau nicht nehmen will. (Das Video ist leider nicht verfügbar, sollte es demnächst aber sein.)
Sie soll die Partei verlassen, fordert die SVP, und ihr Amt niederlegen. Widmer-Schlumpf will nicht, sie will Mitglied der SVP bleiben und den Bundesratssitz, den ihr SP und CVP verschafft haben, behalten.
Die Medien stürzen sich auf die Affäre. Sie beschuldigen die SVP, "brutal" zu sein, "erpresserisch", "unschweizerisch". Aber lügende Magistraten sind offenbar nicht unschweizerisch.
BEWS will Härte demonstrieren, dem Druck von der SVP widerstehen, die "Sache" einfach aussitzen - bis sich die SVP "beruhigt" hat. Ob sie es schaffen wird, ist fraglich. Die Loyalität der Parlamentarier, die ihr diese "Sache" eingebrockt haben, bröckelt - und die SVP-Wähler und Wählerinnen stehen nicht hinter ihr.
Eveline Widmer-Schlumpf selber hat einen Interview-Streik eingelegt, sie wollte nicht auffallen, die "Sache" aussitzen... Aber da kam ihr ein Dokumentarfilm dazwischen. Sie sah sich gezwungen, wenigstens dem Tessiner Fernsehen Red und Antwort zu stehen, verplapperte sich, gab zu, dass sie mit Hämmerle ein langes Telefongespräch geführt hatte - ehe sie die Wahl annahm, wurde vom Moderator der Rundschau immer wieder korrigiert - und stand schliesslich mit abgesägten Hosen da, als jemand, der es mit der Wahrheit so genau nicht nehmen will. (Das Video ist leider nicht verfügbar, sollte es demnächst aber sein.)
Sie soll die Partei verlassen, fordert die SVP, und ihr Amt niederlegen. Widmer-Schlumpf will nicht, sie will Mitglied der SVP bleiben und den Bundesratssitz, den ihr SP und CVP verschafft haben, behalten.
Die Medien stürzen sich auf die Affäre. Sie beschuldigen die SVP, "brutal" zu sein, "erpresserisch", "unschweizerisch". Aber lügende Magistraten sind offenbar nicht unschweizerisch.
BEWS will Härte demonstrieren, dem Druck von der SVP widerstehen, die "Sache" einfach aussitzen - bis sich die SVP "beruhigt" hat. Ob sie es schaffen wird, ist fraglich. Die Loyalität der Parlamentarier, die ihr diese "Sache" eingebrockt haben, bröckelt - und die SVP-Wähler und Wählerinnen stehen nicht hinter ihr.
neurotransmitter - 3. Apr, 12:08
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