Freitag, 15. August 2008

CVP verliert den einen Bundesratssitz

Das Duo Nause/Darbellay kämpft gegen Burka und Dschellaba, während Markus Ries für die Einführung des Ramadan und die Abtretung christlicher Feiertage an islamische auf die Barikaden geht. Bereits haben sich zwei Parteien gebildet: eine für die Burka als Alltagskleidung und den Ruf des Muezzins und eine, die, wie behauptet wird, die christlichen Werte vertrete. Die neue, aus der CVP hervorgegangene Partei soll den Namen IVP tragen.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Antisemitismus für Bundesräte?

Anscheinend ist Micheline Calmy-Rey dafür besorgt, dass der Bundesrat den Antisemitismus lernt. Dafür hat sie zusammen mit ihrem Departement eigens einen Hassprediger aus Grossbritannien engagiert. Er bezeichnet sich als Berater der Schweizer Regierung - und das EDA hat bestätigt, dass dem so ist.

Dienstag, 22. April 2008

Gastbeitrag à la Winkelried

Hin und wieder werfen Antiblogger einen Blick in die Arbeiten der Blogger. Oft begegnen mir dabei sogenannte "Gastbeiträge". Beim heutigen BlogSurfen kam ich auch bei winkelried vorbei. Einmal mehr behauptet er, einen Gastbeitrag zu präsentieren. Heute ist es einer von Ueli Maurer. Interessant, dass Mauer, immerhin ehemaliger Präsident der SVP, einen Gastbeitrag für Winkelried geschrieben haben soll, wo Maurer die ultrarechte Szene tunlichst meidet. Da stach mich der Hafer und ich fing nach Ueli Maurers Artikel zu suchen an. Auf der SVP-Homepage wurde ich schliesslich fündig. Winkelried gibt einen abgekupferten Artikel aus dem Leibblatt der SVP als Gastbeitrag aus. - Im realen Leben würde man das als Vorspiegelung falscher Tatsachen bezeichnen. Ist, frage ich, Winkelried einfach nur ein bloggender Hochstapler?

Freitag, 11. April 2008

Eine Frage des Respekts?

Seit dem Erscheinen der Mohammed-Karikaturen fordern die Muslime bei jeder passenden und vor allem unpasenden Gelegenheit mehr Respekt von den Bürgern jener Staaten, deren Gastrecht sie geniessen. Ein schönes Wort, so bedeutsam - und auch all jenen, die nur ihre Muttersprache sprechen, so geläufig.
Respekt, haben sich die politischen Parteien der Schweiz, namentlich die CVP, die SP und die Grünen, die es meist an Respekt für Andersdenkende fehlen lassen, gesagt, ist ein Begriff, den jeder und jede versteht, jetzt fordern wir ihn von der stärksten Partei der Schweiz, der SVP, ein. Flugs liessen sie ihr Lieblingswort "Stil" fallen und ersetzten es durch Respekt. Seit Januar fordern sie Woche für Woche Respekt von den Anderen, nämlich den National- und Ständeräten und der Geschäftsleitung der SVP. Damit haben sie bewiesen, dass sie lernfähig sind...
Das zeigt auch die heutige Arena zum Thema Kampf für und gegen Bundesrätin Widmer-Schlumpf, in der von Widmer-Schlumpf am Rande auch die Rede ist, hauptsächlich aber von Blocher.

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Donnerstag, 3. April 2008

Causa BR Widmer-Schlumpf

Ein schöner Anblick bietet sich dem Beobachter der Schweizer Politik nicht. Die Wahl der Eveline Widmer-Schlumpf anstelle Blochers, das unbändige Gegröhle und Gekreische der feiernden CVPler, SPler und Grünen... Die Widmer-Schlumpf-Wähler haben nicht begriffen, wie die SVP funktioniert, haben sie schlicht unterschätzt - und sich selber überschätzt.
Eveline Widmer-Schlumpf selber hat einen Interview-Streik eingelegt, sie wollte nicht auffallen, die "Sache" aussitzen... Aber da kam ihr ein Dokumentarfilm dazwischen. Sie sah sich gezwungen, wenigstens dem Tessiner Fernsehen Red und Antwort zu stehen, verplapperte sich, gab zu, dass sie mit Hämmerle ein langes Telefongespräch geführt hatte - ehe sie die Wahl annahm, wurde vom Moderator der Rundschau immer wieder korrigiert - und stand schliesslich mit abgesägten Hosen da, als jemand, der es mit der Wahrheit so genau nicht nehmen will. (Das Video ist leider nicht verfügbar, sollte es demnächst aber sein.)
Sie soll die Partei verlassen, fordert die SVP, und ihr Amt niederlegen. Widmer-Schlumpf will nicht, sie will Mitglied der SVP bleiben und den Bundesratssitz, den ihr SP und CVP verschafft haben, behalten.
Die Medien stürzen sich auf die Affäre. Sie beschuldigen die SVP, "brutal" zu sein, "erpresserisch", "unschweizerisch". Aber lügende Magistraten sind offenbar nicht unschweizerisch.
BEWS will Härte demonstrieren, dem Druck von der SVP widerstehen, die "Sache" einfach aussitzen - bis sich die SVP "beruhigt" hat. Ob sie es schaffen wird, ist fraglich. Die Loyalität der Parlamentarier, die ihr diese "Sache" eingebrockt haben, bröckelt - und die SVP-Wähler und Wählerinnen stehen nicht hinter ihr.

Freitag, 28. März 2008

"Fitna" - ein geächteter Film?

Hämisch meldeten die Journalisten, niemand werde Geert Wilders Kurzfilm "Fitna" zu sehen bekommen, weder die staatlichen Fernsehsender noch die Internet-Provider wären bereit, diesen ungeheuerlichen "Angriff" auf den Islam zu verbreiten. Die Medien wollten ihn ächten, den Film, der vor einer Islamisierung Europas warnt. Die Regierung der Niederlande entschuldigen sich bereits lange im voraus bei allen Muslimen, berief Sonderkonferenzen ein und entfaltete eine verzweifelte Diplomatie - vor allem in islamischen Staaten.
Vor noch nicht einmal 24 Stunden ist der Film im Netz aufgetaucht - und zwei Stunden später flimmerten bereits Ausschnitte des Films über sämtliche TV-Sender. "Grauenhaft," nannten ihn die einen, andere bezeichnen ihn "als wüste Collage von Zerrbildern des Islam". Das iranische Aussenministerium - für die Schweiz das wichtigste - spricht von einem Kreuzzug gegen den Islam und, das war zu erwarten, die Veröffentlichung sei «ein unverantwortlicher Akt unter dem Mantel der Pressefreiheit.»
Als die Karikaturen in Jyllandsposten erschienen dauerte es drei Monate bis die Islamisten mit ihrem Aufstand gegen den Westen begannen; "Fitna" hat es innert Stunden geschafft. Nicht weil der Film zusammen geschnipselt und ins Netz gestellt worden ist, sondern weil die Fernsehanstalten, die den Film nie haben zeigen wollen, ihn statt mit Ironie kommentierten, ihn als für "Muslime beleidigend" bezeichneten.

Samstag, 23. Februar 2008

Es interessiert kein Schwein

Die linken Parteien, die auf jede Furz der US-Armee mit Protest reagieren und ihre Fahnen hissen, schweigen zur meuchelmörderischen Aktion der Türken im Nordirak. Die militanten Kurden, welche von der Armee hochgescheucht werden sollen, haben sich in tiefverschneite Bergregionen zurückgezogen. Die türkische Armee schlachtet im Irak wahllos Kurden ab.
Darum, Leute, hütete euch vor den Linken und den Friedensbewegten. Immer, wenn sie reagieren sollten, verschwinden sie im Dschungel der Meinungslosigkeit.

Freitag, 22. Februar 2008

Kein Aufschrei der Friedensbewegten

Schweizer Blogger nerven sich, wenn US-Truppen im Irak hüsteln, versinken aber in Schweigen, wenn die Türkei mit 10.000 Mann im Norden Iraks einmarschieren um Kurden zu jagen.
Selbst die unaufhörlich schwatzenden Friedensbewegten sind verstumm - als Zeichen der Verdorbenheit.

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neurotransmitter - 24. Apr, 00:38

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